Glück oder Unglück - Wer entscheidet?

Kennst du die Art von Menschen, bei denen alles perfekt läuft? Und kennst du diejenigen, die wie vom Pech verfolgt sind? Woran liegt das? Gibt es Menschen, die mit Segen überschüttet wurden? Hat Gott einige Menschen sogar vergessen!? Wie sieht das bei dir aus? Wiederspiegelt dich eine der beiden Arten?


Vielen ist nicht bewusst, welche enorme Macht die eigenen Gedanken und gesprochenen Worte haben. Als ich als Kind Fahrrad fahren lernte, sagte meine Mutter zu mir: "Richte deinen Blick in die Richtung, in die du fahren möchtest!." Wenn ich dann den Gartenzaun neben mir fixierte, fuhr ich direkt darauf zu, obwohl ich das unter allen Umständen vermeiden wollte! Das gleiche beobachte ich bis heute in meinem Leben: wenn ich daran denke, was ich nicht kann und welche Gefahren da draussen auf mich lauern, laufe ich dem Unglück regelrecht in die Arme. Richte ich meinen Blick auf Risiken, kann ich das Schöne und all die tollen Möglichkeiten nicht mehr wahrnehmen.


Mich begeistern Menschen, die Lebensfreude ausstrahlen und sich für ihr Gegenüber interessieren. Oft begegnet mir jedoch das Gegenteil: ich sehe Menschen, die mürrisch, missgünstig, beschäftigt mit ihrem eigenen Leben und frustriert sind. Bei fröhlichen Menschen fällt mir auf: sie sind dankbar! Sie sind dankbar, für all das was sie haben. Ihr Geheimnis sind nicht die perfekten Umstände, sondern es ist ihre Lebenseinstellung. Sie haben sich dazu entschieden, sich nicht von ihren Umständen bestimmen zu lassen. Sie behalten den Blick für Schöne in ihrem Leben! Die Bibel schreibt, dass ein fröhliches Herz sogar die Gesundheit positiv beeinflusst.


Ein fröhliches Herz fördert die Genesung, aber ein niedergeschlagener Geist dörrt das Gebein aus.

Sprüche 17, 22

Du gibst die Richtung vor!

Hast du gewusst, dass wir die Gedankenmuster unseres Gehirns selbst lenken und festlegen können? Du kannst dir deine Gedankenstrukturen wie einen Feldweg vorstellen: wählst du immer wieder den Weg der negativen Gedanken, so trampelt sich dieser tief in dein Gehirn ein. Entscheidest du dich um und denkst du bewusst positiv, ist das anfangs etwas ungewöhnlich: du wählst diesen Weg neu und deshalb ist er noch nicht gut "eingelaufen". Umso öfter du den Weg des Positiven und der Dankbarkeit wählst, desto mehr prägst du dir diesen ein. Bald wird sich die positive Lebenshaltung natürlich anfühlen.


Du gibst die Richtung deines Lebens vor und du entscheidest selbst, ob du dich von den Dingen, die nicht so gut laufen, klein machen lässt oder ob du sagst: "Ich akzeptiere diese negativen Gedanken nicht länger in meinem Leben! Ich bin zu einem gesegneten Leben berufen. Ab heute ändere ich meine Blickrichtung!"


Sich zu sorgen ist ein starkes Gefühl. Ich kenne das aus meinem eigenen Leben. Das hinterlistige am "sich sorgen" ist, dass du den Eindruck erhältst, du hättest deine Situation so besser unter Kontrolle. Sich zu sorgen ist eine regelrechte Abwärtsspirale, denn es zieht weitere Sorgen nach sich und die bedrückenden Gedanken nehmen dich immer mehr ein.


Gott weiss, wie toxisch solche Gedanken für dich sind und es war niemals sein Plan für dein Leben, dass du dich mit Sorgen quälst. In der Bibel gibt es viele Schriftstellen, die sich mit dem Thema Sorgen befassen. Eine Stelle im Matthäusevangelium beschreibt besonders gut, wie Gott sich um dich sorgt:


Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.

Matthäus 6, 25 - 34


Gott versorgt dich! Schau auf diese wunderbare Wahrheit! Er weiss ganz genau, was du und ich brauchen. Wenn du deine eigenen Ängste und Sorgen für dich behältst und sie Gott nicht abgibst, kann er sich in deinem Leben nicht offenbaren!


Wo in deinem Leben hast du den Blick für das Positive verloren? Wo nehmen dich deine Sorgen gefangen? Was trägst du alleine mit dir herum? Wo in deinem Leben fehlt dir Zuversicht oder eine Lösung?


Ich ermutige dich dazu, deine Gedanken, Ängste und Sorgen Gott abzugeben. Gott hat längst über deinen Umständen gesiegt!

Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

Vielleicht bist du ganz neu mit Jesus unterwegs und du weisst gar nicht, wie du deine Sorgen abgeben sollst. Zuerst einmal möchte ich dir sagen, dass es keinen richtigen oder falschen Weg gibt, mit Jesus zu kommunizieren. Du kannst ihm in deinen Worten sagen, was dich beschäftigt. Fehlen dir die Worte, dann kannst du auch folgendes Gebet beten:


"Herr Jesus Christus, ich danke dir dafür, dass du meine Sorgen kennst. Ich gebe dir meine Sorgen und Ängste ab. Ich vertraue ab heute darauf, dass du mein Versorger bist! Amen."


Wenn du merkst, dass dich die alten Sorgen wieder einholen, beginne damit, über die Verse im Matthäusevangelium zu meditieren. Sprich über dein Leben aus, dass Sorgen und Ängste kein Anrecht auf deinem Leben haben. Befiehl diesen negativen Gedanken, aus deinem Leben zu verschwinden. Du hast durch Jesus Christus die Autorität, solche toxischen Gedanken wegzuschicken! Sprich über deinem Leben aus, dass dein Versorger Gott höchstpersönlich ist! Sprich die Wahrheiten vom Matthäusevangelium immer und immer wieder über deinem Leben aus!


Amen.

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