Interview mit Andrea - Persönlichkeits-, Erfolgs- und Schönheitscoach (Teil 1 von 2)

Andrea Bachmann ist Erfolgscoach, Ermutigerin und Powerfrau. Mit ihrer Lebensfreude und positiven Ausstrahlung steckt sie an. Im ersten Teil der zweiteiligen Interviewserie gibt Andrea tiefe Einblicke in ihre Vergangenheit. Sie verrät dir, wie du in das erfüllte und erfolgreiche Leben wachsen darfst, für das du berufen bist.


Arabelle: Weshalb ist es dir so wichtig, Menschen in ihre Fülle zu bringen?

Andrea: Als Kind vermisste ich es, die Prinzessin meiner Eltern zu sein. Besonders in der Beziehung zu meinem leiblichen Vater fehlte mir Aufmerksamkeit. Als sich meine Eltern scheiden liessen, kam ich in eine Pflegefamilie. Diese nahmen mich liebevoll auf. Ich gehörte dazu und doch merkte ich, dass ich aus dem Rahmen fiel. Einerseits war ich ein lebendiges Kind, das nicht übersehen werden konnte. Andererseits wurden meine Gaben und Fähigkeiten oft nicht beachtet. Ich bekam Sätze zu hören wie: «Sei nicht so auffällig, mach dir nicht ständig deine Haare schön. Willst du so den Männern gefallen!?» Diese Vorwürfe habe ich als Teenager nicht verstanden, denn ich hatte einfach Freude an meiner Schönheit und an Dingen wie Styling. Ich strahlte schon damals gerne, aber für mein Umfeld war das oft zu viel.



Arabelle: Wie zeigt sich deine Berufung, andere Menschen zum Leuchten zu bringen?


Andrea: Ich glaube, dass es Gott war, der von Anfang an weibliche Attribute in mich hineinlegte: Schönheit, Erfolg und Leuchten. Ich war schon immer da, um zu leuchten. Und ich glaube, dass diese Dinge ganz tief in jedem Menschen sind: zu leuchten, zu strahlen und seine Gaben zu leben. Dabei denke ich an die Bibelstelle in Matthäus 5, 15: Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind. Gott beauftragt jeden Menschen dazu, zu leuchten und sein Licht gegen aussen zu tragen. Leuchtest du, kann diese Fülle, die Liebe Gottes, aus dir rausfliessen. Du und ich widerspiegeln die Herrlichkeit Jesu. Dadurch stecken wir andere Menschen an und sie können in ihre vorgesehene Grösse hineinwachsen. Meiner Meinung nach ist das die einzige Aufgabe, die wir hier auf Erden haben.



Arabelle: Was ist für dich das Wichtigste im Leben?


Andrea: Für mich ist das Wichtigste Jesus. Ich mache nichts ohne ihn. Ich biete meine Coachings nie ohne ihn an. Den Menschen, die zu mir ins Coaching kommen, sage ich immer: «Wenn du ein Coaching bei mir buchst, musst du etwas wissen: du musst mir verbieten, für dich zu beten. Alles, das sich neben Erfolg zusätzlich einschleicht - wie Heilung, Problemlösung, nachhaltige Veränderung zum Positiven - ist Jesus.» Ich bete für meine Kunden und begleite sie, damit sie zum Strahlen und Leuchten kommen. Dabei geht es nicht um oberflächliche Veränderung. Sondern es geht um ganzheitliche Heilung. Mein Angebot ist für alle Menschen, von 20 bis 60 Jahren, ganz egal ob sie an Jesus glauben oder nicht.



Arabelle: In welchen Bereichen bietest du Coachings an?


Andrea: Du bist bei mir richtig, wenn du deine Persönlichkeit stärken willst. Es ist mein Anliegen, dass meine Kunden geheilt und selbstbewusst aus dieser Zeit kommen und sie wissen, wer sie sind. Meine Kunden sollen Power von innenheraus bekommen. Diesen Wunsch trage ich tief in mir. Ich möchte den Menschen dabei helfen, Hemmungen fallen zu lassen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, Fähigkeiten und Talente ans Licht zu bringen. Das gilt für Privates und fürs Business.



Arabelle: Was hast du in deiner Vergangenheit erlebt?


Andrea: Ich habe jung geheiratet. Mit 21 bekam ich mein erstes Kind, die beiden nächsten Kinder kamen mit einem Altersabstand von 15 und 22 Monaten zur Welt. Die erste Geburt, zivile Hochzeit und der Umzug in ein neues Zuhause fanden im gleichen Jahr statt. Ich war damals wie eine Blume, die keine Wurzeln hatte. So bin ich also in meine Ehe mit einem 5 Jahre älteren Mann gestartet, der eine akademische Ausbildung hatte und an einem anderen Ort im Leben stand als ich. Mein Exmann versuchte, mich zu führen. Ich war wie ein kleines Mädchen, das formbar war. Oft war mein Exmann auf Geschäftsreisen unterwegs und ich blieb allein zu Hause. Ich fühlte mich verloren. Mein Exmann war ein Familienmensch und doch waren wir nicht auf Augenhöhe. Ich empfinde es als etwas Gefährliches, wenn Mann und Frau nicht auf Augenhöhe sind. Jeder Mensch muss wissen, wer er ist. Ohne dieses Wissen wird jede Beziehung gefährlich, bzw. ist zum Scheitern verurteilt. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Liebes- oder Geschäftsbeziehung handelt.



Arabelle: Wie entwickelte sich deine Ehe weiter?


Andrea: Ich begann, verschiedene Seelsorgeausbildungen zu besuchen. Ich hatte schon früh ein unglaubliches Verlangen danach, Menschen zu helfen und sie aufblühen zu sehen. Schon mit 16 Jahren holte ich Drogensüchtige von der Strasse. Ich wollte immer helfen und dafür sorgen, dass es Leuten gut geht und sie in ihre Berufung kommen. In meiner damaligen Ehe fügte ich mich in eine Opferrolle und das war ungesund. Während 15 Jahren blieb ich in der Opferrolle. Als ich aus diesem Gefüge aufstand, war ich etwa 35 Jahre alt. Auf einmal merkte ich, dass ich eine Frau mit eigenen Wünschen, Gaben und Talenten bin. Zu dieser Zeit begegneten mir Worte wie: «Wer bist du schon? Was willst du im Beruf? Du bist doch längst weg vom Fenster. Für dich gibt es keine Chance mehr!» Ich war zwar noch in der Opferrolle, aber es kam eine Portion Wut in mir hoch. Machtkämpfe zwischen meinem Exmann und mir entstanden. Es war eine ambivalente Zeit. Einerseits war ich stolz darauf, dass unsere Ehe so lange hielt. Die Pflicht, meine Ehe aufrecht zu erhalten, war tief in mir verankert. Andererseits wusste ich, dass ich so nicht weitermachen wollte. Ich schlug meinem Exmann eine Eheberatung vor, er schlug diese aus. Mein erstes grosses über mich selbst Herauswachsen kam, als ich von meinem Umfeld das Feedback erhielt, dass ich meinem Exmann mehr Ehre als Gott gebe. Ich erkannte ein Stück Wahrheit in dieser Aussage, denn ich glaubte, nichts zu haben und stellte meinen Exmann auf ein Podest. Ich liebte meinen Exmann noch, aber wir entschlossen uns dazu, uns in Freundschaft zu trennen. Unser Schlusssatz war: «Es ist uns wichtig, uns in Liebe zu trennen, bevor Hass entsteht.» So bekam jeder von uns nochmals die Chance, glücklich zu werden.



Arabelle: Wie kam es zu deiner grossen Veränderung und welche Rolle spielte dabei Jesus?

Andrea: Die Trennungszeit war schmerzhaft. Das erste selbständige Stehen kam, als Jesus zu mir sagte: «Du hältst zwei Schlüssel in deinen Händen: einen Sicherheitsschlüssel und einen Zukunftsschlüssel. Welchen dieser beiden Schlüssel möchtest du mir abgeben?» Du musst wissen, dass mein Exmann sehr gut verdiente. Seit meiner Kindheit waren Finanzen mein Sicherheitsbedürfnis. Als ich mich von meinem Exmann trennte, fühlte es sich für mich so an, als ob ich gar nichts mehr hättee. Ich glaubte wirklich, dass meine Seelsorgeausbildungen nichts wert sind. Jesus fuhrt fort: «Andrea, du kannst dich entscheiden. Behältst du den Sicherheitsschlüssel? Dann vertraust du der Wirtschaft und beugst dich vor akademischen Ausbildungen und dem Glauben, dass du nur damit gut verdienen kannst und erfolgreich bist. Willst du dich unterordnen oder willst du darauf vertrauen, dass ich eine wunderbare Zukunft für dich bereithalte? Ich sage dir eine Zukunft voraus, in der ich dich immer versorge.» Ich begann zu weinen und der Schmerz aus meiner Kindheit kam zurück. Mit dem Gefühl, niemand zu sein, und den Existenzängsten umzugehen, war eine krasse Herausforderung. Ich brauchte einige Tage, bis ich mich entscheiden konnte und Jesus den Sicherheitsschlüssel abgab. Dann startete meine Transformation. Gott erklärte mir, wer ich bin und welche Talente und Gaben er in mich hineinlegte. Er sagte mir, was er noch alles mit mir vorhat. Ich holte mir verschiedene Experten an meine Seite und merkte, dass ich aus diesen Altlasten rauskomme. In mir wuchs wahrhaftiges Selbstbewusstsein. Mir wurde klar, dass ich einen grossen Gott habe, der mir Fülle schenkt und mir jeden Erfolg gönnt. Er möchte, dass ich auch andere mit diesen Talenten anstecke.



Arabelle: Was bedeutet diese krasse Erkenntnis für dein heutiges Leben?

Andrea: Diese Transformation brachte mich dazu, bei mir selbst zu sein und zu leuchten. Heute bin ich klar positioniert. Ich habe das Wissen, dass mir die Fülle Gottes zur Verfügung steht und ich mit jedem himmlischen Segen gesegnet bin. Ich darf mein Leben mit Gott kreieren. Er ist es, der mir kreative Schöpferkraft gibt. Ich darf gross und breit denken. Ich darf erfolgreich sein. Das alles brachte ein neues Verliebtsein in meinen Himmeldaddy und in die Möglichkeiten, die er mir gibt. Ich wünsche mir, dass auch andere Menschen diese Fülle erleben. Aus diesem Grund habe ich das Persönlichkeits- und Erfolgscoaching ins Leben gerufen.



Arabelle: Was möchtest du den Menschen mitgeben, die gerade in einer solchen Situation stecken, wie du sie erlebtest?

Andrea: Ich war lange selbst so unterwegs und deshalb ist meine Barmherzigkeit für Menschen besonders gross, die noch nicht in ihrer Fülle leben. Wie soll ein Christ mit Armutsdenken und religiöser Haltung die Herrlichkeit Gottes repräsentieren? Stell dir einmal vor, du musst dich entscheiden, welchem dieser beiden Menschen du nachfolgend möchtest: Der eine Mensch widerspiegelt die Fülle Jesu und ein erfolgreiches Leben. Der andere Mensch wirkt wie ein graues Mäuschen und glaubt, dass er gerade für den heutigen Tagen genug hat. Zu welchem Menschen fühlst du dich hingezogen? Es zieht dich immer in die Fülle! Seit ich diese Erkenntnis habe, liebe ich es, Menschen mit ihrem Business, ihren Ideen oder Produkten oder in ihrer Familie zum Leuchten zu bringen. Egal welches Thema du mitbringst, ich möchte dir zur Fülle und Leichtigkeit verhelfen. Ich möchte deine Transformation und dieses Wunder mit dir gemeinsam erleben. Ich möchte, dass du verstehst, dass du nicht das bist, was dir in deinem Leben passierte oder angetan wurde. Ich bin das beste Beispiel dafür, dass uns ein Leben in voller Fülle zusteht. Diese Fülle betrifft jeden deiner Lebensbereiche: Finanzen, Karriere, Ehe- und Familienleben. Alles ist möglich!



Arabelle: Welche Botschaft ist dir wichtig geworden?

Andrea: Ich habe schon Sätze gehört wie: «Wenn du ein Herzensmensch bist, hast du nicht so viel Erfolg.» Das stimmt einfach nicht! Ganz besonders Herzensmenschen sind dazu prädestiniert, erfolgreich zu sein. Es ist kein Geheimnis, dass Menschen gesehen werden und andere mit ihren Gaben beschenken möchten. Dieses Bedürfnis hat Gott in uns hineingelegt. Religiöse Statements wie: «Im Schweisse deines Angesichts…» sind vorbei! Durch Jesus Christus dürfen wir im vollbrachten Werk des Kreuzes leben. Jesus ist gekommen, um dir ein Leben in Fülle und im Überfluss zu geben. Du darfst diesen Überfluss für dich ergreifen und leuchten. Gott will das Schönste und Beste für dich. Baue auf diese Wahrheit. Du hast schöpferische Kraft, um erfolgreich durchs Leben zu gehen. Feiere dich selbst! Sei selbstbewusst! Liebe dich! Geh raus mit deinen Gaben und Talenten, baue dein Business auf und beginne damit, für andere zu leuchten. Schenke damit auch anderen den Mut, zu leuchten. Mit dieser biblischen Wahrheit schliesse ich: Du bist gesegnet mit jedem himmlischen Segen. Darum sei auch du ein Segen!


Möchtest du Andrea Bachmann auf Instagram oder Facebook folgen? Bist du an einem Erfolgs- oder Schönheitscoaching interessiert? Unter www.yophi.ch findest du alle Infos zu deinem persönlichen Coaching. Oder schreibe Andrea eine E-Mail unter andrea@yophi.ch

Auf Arabelle's Blog erscheint bald der zweite Teil der Interviewserie mit Andrea.

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