Unsere Vision - Es ist Januar!

Wochen und Monate haben Benji und ich auf diese Zeit hingefiebert. Jetzt ist es so weit! Wir sind in keinem klassischen Arbeitsverhältnis mehr und setzen unser ganzes Vertrauen auf Jesus Christus. Wie klingt das für dich? Verrückt? Falls ja, kann ich das gut nachvollziehen. Auch für mich fühlt sich die neue Situation ungewohnt an.


Du kennst unsere Vision noch nicht? Hier findest du die Anfangsgeschichte.


Rückblich auf Dezember

Benji hatte Ende November seinen letzten Arbeitstag und bezog im Dezember Ferien und Überstunden. Wir nutzten die Zeit als Familie und erledigten viele Arbeiten, die in unserem Haus anfielen. Wir wohnen erst seit letztem Mai in unserem neuen Zuhause und in der Zwischenzeit blieb einiges liegen. Bewusst sind wir jeden Morgen früh aufgestanden und haben einen geregelten Alltag gestaltet. Wir machten viel und trotzdem war die Zeit nicht so hektisch, wie wenn der normale Arbeitsalltag weitergelaufen wäre. Wenn unser Sohn uns intensiver brauchte, konnten wir uns Zeit für ihn nehmen und auf seine Bedürfnisse eingehen. Nach einer unruhigen Nacht war es möglich, wieder Energie zu tanken.


Auf den Fotos ist Benji während unserem Hausumbau im Mai zu sehen.

Wir haben uns viel Gedanken dazu gemacht, wie es für uns im Januar weitergeht. Wir stellten uns Fragen wie: Kommt das eine grosse Projekt oder werden wir am gleichen Punkt stehen bleiben? Im Verlauf vom Dezember ergriff mich dann die Panik. Gedanken rasten durch meinen Kopf:" Spinnen wir eigentlich!? Was machen wir nur!?" Ich hatte das starke Bedürfnis, aktiv zu werden und unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ich trug mit meinem Mann die Fähigkeiten zusammen, welche jeder einzeln und welche wir zusammen haben. Es kamen einige Dinge zusammen und deshalb lautete unsere logische Schlussfolgerung: wir gründen einen Verein, der das Dienen anderer Menschen bezweckt. Doch irgendwie fühlte es sich nicht richtig an. Kurz vor der Vereinsgründung merkten wir, dass wir aus eigener Kraft versuchten, Sicherheit und Kontrolle über unserem Leben zu erlangen.


Benji und ich sind nochmals alle Prophetien, Zusagen und Worte Gottes durchgegangen, die in letzter Zeit zusammen kamen; es wurde uns klar, dass es nicht Gottes erstes Anliegen ist, uns einem gemeinnützigen Dienst zu Verfügung zu stellen. Gott sagte uns immer wieder, dass wir ein Gebetshaus in unserem Wohnort gründen sollen.


Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit:

Prediger 3, 1


Wie geht es im Januar weiter?

Wir werden in einigen Tagen ein Gebetshaus in der Schweiz besuchen und sind gespannt, was dort auf uns wartet. Benji wird weiterhin seine Werkstatt ausbauen. Es ist für mich schön zu sehen, mit welcher Freude Benji an dieser Arbeit ist. Genau das ist es, was wir uns für unser Leben wünschen: zu arbeiten, zu dienen und das auf eine positive Art und Weise! Wir möchten unsere Arbeit mit unserem Familienalltag vereinen. Wir merken, dass es für uns nicht mehr stimmt, uns für wirtschaftlichen Erfolg zu verausgaben.


Wir nehmen die Herausforderungen an, die auf uns warten und freuen uns darauf, zu sehen, wie Gott in unserem Leben und im Leben unserer Mitmenschen wirkt.


Ich wünsche dir von Herzen, dass du in ein Jahr startest, in dem du über dich selbst hinauswächst. Ich freue mich darauf, unsere Geschichte weiterhin mit dir zu teilen und zu erfahren, wo du im Leben stehst.


Der HERR segne dich und behüte dich! Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig! Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!

4. Mose 6, 24 - 26

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