Unsere Vision - Februar, es geht weiter!

Was erlebten Benji und ich im letzten Monat? Welche Herausforderungen begegneten uns und welche Erkenntnisse nehmen wir mit? Wie geht es für uns weiter und stehen wir noch immer hinter unserer Vision?


Du kennst unsere Vision noch nicht? Hier findest du die Anfangsgeschichte.


Der Januar startete anders, als ich es erwartete. Uns erwischte eine Grippe und wir lagen einige Tage flach. Zum Glück ging alles schnell vorbei und wir konnten bald wieder durchstarten.

Benji beim Ausbau der Werkstatt

Unser Alltag änderte sich: ohne externes Anstellungsverhältnis sind wir nicht mehr dazu verpflichtet, unser Leben nach einem bestimmten Rhythmus zu gestalten. Ein geregelter Alltag ist uns trotzdem wichtig. Morgens klingelt der Wecker und wir starten als Familie in den Tag. Zu Tagesbeginn legen wir unseren Fokus bewusst auf Gott und darauf, was er uns sagen möchte. Das sieht oft so aus: wir singen als Familie Lieder und verbringen gemeinsam oder einzeln einen Moment der Stille, um das Reden Gottes wahrzunehmen.


Neben neu etablierten Tagesritualen arbeitet Benji weiterhin an seiner Werkstatt. Wir lassen unser Zuhause zu einem Ort heranwachsen, an dem wir unseren Überfluss mit anderen Menschen teilen können. Wir möchten unsere Werkstatt auch anderen Menschen zur Verfügung stellen.


Herausforderungen sind eine Chance


Ein Erlebnis im Januar prägte mich besonders. Ich stehe mit einer Person in Kontakt, die mir dazu geraten hat, das Vorhaben von Benji und mir abzubrechen. Total entmutigt ging ich nach diesem Gespräch nach Hause. Diese Worte machten etwas mit mir und trafen mich an einem wunden Punkt. Der Wunsch, wieder in unser «altes Leben» zurück zu kehren, wuchs. Zweifel nahmen mich ein und ich war kurz davor, unsere Pläne abzubrechen.

Familienausflug

Es warteten intensive Tage auf mich, während denen ich mich mit Benji und meinen besten Freuden darüber austauschte, ob wir wirklich auf dem richtigen Weg sind. Ich spürte dabei, dass sich mein Inneres so sehr nach Gottes Gegenwart sehnt. Mein Herz schrie immer wieder: «Du bist auf dem richtigen Weg! Halte durch!»


Im ersten Moment empörte ich mich darüber, dass mir diese Person einen ungefragten Ratschlag erteilte. Ich bewegte meine Gedanken und verletzten Gefühle vor Gott. Er zeigte mir auf, dass der Ursprung bei mir selbst liegt, denn ich glaubte nicht zu 100% an Gottes Plan mit uns.


Ich nahm mir den aufrüttelnden Austausch zu Herzen und setzte meinen Fokus auf das Lehrreiche. Mir wurde neu bewusst, dass ich dafür Verantwortung trage, was die Worte anderer Menschen mit mir machen. Es wird immer Personen geben, die meinen Entscheidungen kritisch gegenüber stehen. Daran kann ich nichts ändern.

Ich trage Verantwortung für meine Gedanken, mein Leben und Handeln, mit allen Konsequenzen die dazugehören.

Es berührt mich sehr, welche wunderbaren neuen Bekanntschaften ich im letzten Monat machte. Gott schickte mir neben diesem Erlebnis inspirierende Menschen vorbei, die meinen Horizont erweiterten. Ich beginne immer mehr zu verstehen, dass Gott so viel grösser als mein eigener Verstand ist. Es ist wundervoll, wenn eigene Gedankengefängnisse niedergerissen werden und Freiheit einzieht.


Wie geht es weiter?


Benji und ich lassen uns weiterhin von Gottes Stimme leiten. Wir haben verschiedene Ideen, Pläne und es schweben uns Projekte vor. Auch Arabelle's Blog entwickelt sich weiter. Du wirst in einem kommenden Blogeintrag erfahren, welche Änderungen hier auf dich warten.


Fazit

Der vergangene Monat fühlte sich für mich wie ein Befreiungsschlag an.


Benji und ich sind als Ehepaar, Familie und als Einzelpersonen in einem lebensverändernden Prozess, der viel Neues zum Vorschein bringt. Unsere Lebenssituation gibt Dingen Raum, die bisher keinen Platz hatten. Wir freuen uns auf die kommende Zeit und darauf zu sehen, was Gott mit unserem Leben und unserem Umfeld vorhat.

Man denkt viel zu oft daran, was nicht geht, doch irgendwann ist es zu spät. «Wie ein offenes Buch» von Jeannette Biedermann

Euer Leben wird für Gott Frucht bringen, indem ihr in vielerlei Weise Gutes tut. Ihr werdet ihn immer besser kennen lernen und das ganze Ausmaß seiner herrlichen Kraft und Stärke erfahren, damit ihr geduldig und ausdauernd euren Weg gehen könnt. Ihr habt wirklich allen Grund, Gott, dem Vater, voll Freude dafür zu danken. Denn er hat euch zu seinen rechtmäßigen Erben gemacht.

Kolosser 1, 10 - 12


Ich wünsche dir von Herzen, dass auch du Freiheit und Liebe in deinem Leben siehst.


Alles Liebe

Arabelle


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